Foto © Stadt Fröndenberg

Aus dem Gewerbegebiet Schürenfeld wird der Innovationspark Fröndenberg


Gute Nachrichten für innovative Betriebe, die sich neu in Fröndenberg/Ruhr ansiedeln oder am Standort expandieren möchten: Der Vermarktungsstart für das ca. 12 Hektar große Gewerbegebiet ist für den 4. September terminiert. Dann können sich die ersten Interessenten für eines der 17 Grundstücke bewerben.

Das Flächenangebot richtet sich an innovative produzierende Unternehmen, Handwerksbetriebe und produktionsorientierte Dienstleister mit dem Fokus auf intelligente Produktion. Pünktlich zum Vermarktungsstart präsentiert sich das einstige Gewerbegebiet Schürenfeld als „Innovationspark Fröndenberg“ im neuen Gewand.

Interessierte Investoren dürfen sich auf einen hervorragend angebundenen Standort an der Schnittstelle zwischen der Metropole Ruhr mit 5 Millionen Einwohner*innen und der Technologieregion Südwestfalen mit mehr als 150 Weltmarktführern freuen. Die Grundstücke werden nach transparenten, nachhaltigen Kriterien (siehe dazu den Beitrag „Nachhaltige Kriterien für die Grundstücksvergabe“ in diesem Newsletter) vergeben.

Doch bevor es soweit ist, liegt noch allerhand Arbeit vor den Expert*innen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) und Stadt Fröndenberg/Ruhr:
Derzeit steht die Planung für den Bau der Entwässerungsanlagen und die für die verkehrliche Anbindung im Fokus. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Umgestaltung des Knotenpunktes an der Bundesstraße 233. Diese erfolgt in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen von Straßen.NRW. An der Einmündung zum Gewerbegebiet soll eine Linksabbiegespur angelegt werden. Der Verkehr soll, so sehen es die aktuellen Planungen vor, über eine Ampel mit verkehrsabhängiger Signalsteuerung geregelt werden. Innerhalb des Gewerbegebietes soll eine Baustraße den Zugang zu den Gewerbegrundstücken gewährleisten. Für diese und die Umgestaltung des Knotenpunktes rollen die ersten Bagger aller Voraussicht nach Anfang des kommenden Jahres.

Bis zum Vermarktungsstart können Sie sich schon einmal mit der interaktiven GIS-Tour einen ersten Eindruck von unserem Innovationspark verschaffen. Viel Spaß dabei!

Ihre Sabina Müller


Foto: ©NDABCREATIVITY/stock.adobe.com

Nachhaltige Kriterien für die Grundstücksvergabe

Mit der Vermarktung der Grundstücke im Innovationspark Fröndenberg verfolgen die Stadt Fröndenberg/Ruhr und die WFG die Transformation zu einem nachhaltigen, wissens- und innovationsbasierten Wirtschaftsstandort. Aufgrund der geringen Zahl verfügbarer Industrie- und Gewerbeflächen im gesamten Kreisgebiet wurden im Zuge der Planungen des Gewerbegebiets Kriterien für die Vergabe der Grundstücke festgelegt.

Eine zielgerichtete Vergabe der Grundstücksflächen ist mit Blick auf die stark begrenzte Flächenverfügbarkeit unabdingbar. Der Rat der Stadt Fröndenberg/Ruhr favorisiert die Ansiedlung von technologieorientierten Unternehmen, die sowohl der Kommune als auch dem Kreis Unna durch Innovationen zukunftsgerichtete Wachstumsimpulse geben. Deshalb haben die Entscheider*innen in den politischen Gremien beschlossen, die Vergabe von Grundstücken anhand von Ansiedlungskriterien durchzuführen.

Die Kriterien gliedern sich in fünf Bausteine:
  1. Finanzkraft, Umsatzwachstum und Gewerbesteuer des Unternehmens,
  2. Zahl und Qualität der durch die Ansiedlung geschaffenen Arbeitsplätze,
  3. Stärkung der Profilbildung des Gewerbegebiets,
  4. Innovationsstärke des Unternehmens,
  5. attraktives Bebauungs- und Freiraumkonzept sowie ökologisches Bau-, Energie- und Mobilitätskonzept.
Um die oben genannten Kriterien bewerten zu können, wurde ein Fragebogen erarbeitet, dem ein Bewertungssystem zugrunde liegt. Insgesamt können dabei 105 Punkte erreicht werden. Ab 50 erreichten Punkten wird das Ansiedlungsvorhaben dem Rat der Stadt Fröndenberg/Ruhr vorgestellt, dessen Mitglieder abschließend über den Grundstücksverkauf entscheiden.

Unter dem Punkt „Stärkung der Profilbildung des Gewerbegebiets“ wird die Vernetzung des Unternehmens am Standort Fröndenberg und in der Region bewertet. Zielgruppe des Gewerbegebiets sind Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen mit dem Fokus auf intelligente Produktion herstellen und anbieten. Dazu gehören zum Beispiel Hersteller von Maschinen und Anlagen für die individualisierte, auf den Kunden zugeschnittene Produktion und von neuer Energietechnik oder energieeffizienten Maschinen. Ebenso zählen Anwender neuer Werkstoffe oder innovative Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen dazu.

Nach dem Vermarktungsstart in der ersten Septemberwoche erfolgt eine ca. sechs Monate lange Bewerbungsphase, in der sich interessierte Unternehmen über den Wirtschaftsstandort und die Gewerbeflächen informieren können. Bei einer Erwerbsabsicht besteht genügend Zeit, um den Fragebogen ausführlich zu beantworten. Voraussichtlich ab Februar 2025 werden die eingegangenen Fragebögen ausgewertet. Sofern die erforderliche Mindestpunktzahl erreicht wird, wird der Rat der Stadt Fröndenberg ab März 2025 über die Ansiedlung entscheiden. Bei einer positiven Entscheidung erfolgt die Kaufvertragsverhandlung im zweiten Quartal 2025, sodass ein Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte denkbar ist.

Während des gesamten Prozesses stehen Ihnen Anna Wehrmann als Wirtschaftsförderin der Stadt Fröndenberg/Ruhr sowie Dr. Petra Bergmann und Katharina Schulte-Hillen von der WFG beratend zur Seite.

Schauen Sie sich im Innovationspark Fröndenberg um!

Tauchen Sie mit unserer interaktiven GIS-Tour in den Innovationspark Fröndenberg ein. Die Tour verschafft die Gelegenheit, das Gewerbegebiet anhand von 360-Grad-Panoramen sowie vielen interessanten Standortinformationen zu erleben.
Nutzen Sie diese innovative Möglichkeit, für einen virtuellen Rundgang durch den Innovationspark und erleben Sie den Standort auf eine völlig neue Weise.
Starten Sie Ihre Tour hier:

Die verfügbaren Grundstücke

Dem aktuellen Vermarktungsplan können Sie die verfügbaren Grundstücke entnehmen. Bitte beachten Sie, dass sich die Zuschnitte der Grundstücke aufgrund von Anforderungen aus der Erschließungsplanung noch ändern können.

Ihre Ansprechpartnerinnen



Leitung Flächenentwicklung bei der WFG:
Dr. Petra Bergmann
T. 0 23 03 / 27-21 90
E. p.bergmann@wfg-kreis-unna.de


Flächenentwicklung & -vermarktung bei der WFG:
Katharina Schulte-Hillen
T. 0 23 03 / 27-23 90
E. k.schulte-hillen@wfg-kreis-unna.de


Wirtschaftsförderung Stadt Fröndenberg/Ruhr:
Anna Wehrmann
T. 0 23 73 / 97-61 05
E. a.wehrmann@froendenberg.de
Wir haben diese Nachricht an alle bestehenden Interessenten versandt.
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